Howto/Freifunk-Knoten aufstellen: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Freifunk Antenne.jpeg|miniatur|rechts|Eine selbstgebastelte Richtfunkantenne zur Erhöhung der Reichweite. Für den Einstieg reichen aber auch die Stabantennen vom Hersteller.]]
 +
=Anleitungen zur Teilnahme am Netz von Freifunk Mainz/Freifunk Wiesbaden=
 +
Der Teilnahme am Freifunk-Netz bist du nur noch 2 kleine Schritte entfernt:
 +
#Besorge dir einen Router. Hier findest du eine Liste der [http://wiki.freifunk.net/Freifunk_Firmware_Gluon/Hardware unterstützten Geräte]. Wir [[Welchen Router kaufe ich|empfehlen diese Geräte]] von TP-Link.
 +
#Installiere darauf die Freifunk-Software. Folge '''[https://www.freifunk-mainz.de/GluonFlash.html dieser Anleitung]''' auf unserer Webseite, wenn du ein Neugerät mit Original-Software mit der Freifunk-Firmware bespielen willst.
  
−
Dies ist eine allgemeine Anleitung zur Router-Konfiguration auf OpenWRT-Basis für die Teilnahme am Netz von Freifunk Mainz.
+
== Fortgeschrittene Anleitungen==
−
 
+
* Willst du die Konfiguration deines Freifunk-Routers nochmal ändern, so folge [[Howto/Gluon_Konfig_Aendern | dieser Anleitung]].
−
Dieser Prozess umfasst ein paar Schritte:
+
*[[:Datei:Wohin mit den Freifunk-Router.pdf|Hier]] findest du außerdem eine Anleitung, wo du den Router am Besten aufstellst.
−
__TOC__
 
−
 
 
−
= Router Flashen =
 
−
Eine grobe Übersicht, wie das flashen vor sich geht [[Howto/Flashen | findet man hier]].
 
−
{{Todo|Link nach Domainumzug rausnehmen/anpassen.}}
 
−
Wir verwenden als Grundlage für die Router das Betriebssystem [https://openwrt.org/ OpenWRT]. Um den Prozess einfacher zu machen, und da der Speicherplatz auf den Plasterouter sehr begrenzt ist, haben wir '''vorkompilierte Images''' im Angebot:
 
−
Die jeweils aktuelle Version für deinen Router liegt unter [http://images.freifunk-mainz.de images.freifunk-mainz.de] (bzw. unter [http://images.freifunk.lacerta.uberspace.de images.freifunk.lacerta.uberspace.de] bis zum Domainumzug).
 
−
 
 
−
Alternativ kann dem Router auch ein "normales" OpenWRT verpasst werden, dann muss man jedoch die benötigten Pakete von Hand nachinstallieren:
 
−
 
 
−
$ opkg update
 
−
$ opkg install kmod-batman-adv tinc
 
−
 
 
−
= Router einrichten =
 
−
 
 
−
Nachdem OpenWRT erfolgreich auf den Router geflasht ist, bezieht dieser die IP-Adresse <code>192.168.1.1</code>. Da bereits ein DHCP Server initial auf den Kisten läuft musst du dir keine eigene IP-Adresse setzen
 
−
 
 
−
== Passwort setzen ==
 
−
Wie bei OpenWRT üblich, sollte das erste Einloggen per Telnet erfolgen, um das Root-Passwort zu ändern.
 
−
 
 
−
$ telnet 192.168.1.1
 
−
 
 
−
$ passwd <enter>
 
−
$ > Neues Passwort eingeben:
 
−
$ > Neues Passwort wiederholen:
 
−
 
 
−
Danach ist Telnet auf Port 23 abgeschaltet und künftige Verbindungen nur noch per SSH möglich.
 
−
 
 
−
Die weiteren Einlogvorgänge erfolgen dann über SSH als Benutzer root:
 
−
 
 
−
$ ssh root@192.168.1.1
 
−
 
 
−
oder von einem Windows-PC mittels PUTTY ([http://www.chip.de/downloads/PuTTY_12997392.html Download]) - Hier Login per IP Adresse und SSH (Port 22).
 
−
 
 
−
[[Datei:Putty sample1.jpg]]
 
−
 
 
−
==Empfehlung: Sicherung der wichtigsten Dateien==
 
−
 
 
−
Die Praxis zeigt, dass es gut ist, später nochmal einen Blick in die Original-Dateien werfen zu können, wenn es um definierte Hardware Eigenschaften geht. Wer mag legt Kopien an von:
 
−
 
 
−
$ mkdir -p /etc/config/originals
 
−
$ cp /etc/config/* /etc/config/originals
 
−
 
 
−
Die Meldung "omitting directory originals" ignorieren.
 
−
 
 
−
* Alternativ: Für ein Backup ohne Fehlermeldung (dafür aber schlimm einzugeben ;)
 
−
 
 
−
$ mkdir -p /etc/config/originals/
 
−
$ cp -r `ls -A /etc/config/ | grep -v 'originals'` /etc/config/originals/
 
−
 
 
−
Weiterhin gibt es im OpenWrt.org einen Artikel der beschreibt, wie man den Bootloader als Backup sichert und wieder zurück spielt. Zugegeben, versteht sicher nicht jeder.
 
−
 
 
−
Nachlesen: '''[http://wiki.openwrt.org/doc/howto/generic.backup Backup des Bootloaders]'''
 
−
 
 
−
==Netzwerk konfigurieren==
 
−
 
 
−
Leider unterscheiden sich die Addressierungen der Netzwerkinterfaces der Router je nach Modell und Hardware-Revision.
 
−
Im folgenden der Anleitung werden die Interfaces als <span style="background: #{{Color|Blau}}; " ><WAN-IF></span> und <span style="background: #{{Color|Gelb}};"><SWITCH-IF></span> bezeichnet.
 
−
{{Todo|Tabelle mit allen Routermodellen auffüllen.}}
 
−
{| class="wikitable sortable"
 
−
! Router-Modell
 
−
! HW-Revision
 
−
! style="background: #{{Color|Blau}}; " | WAN-Interface
 
−
! style="background: #{{Color|Gelb}};" | Switch-Interface
 
−
! 2,4 GHz
 
−
! 5 GHz
 
−
|-
 
−
| tl-wr741nd
 
−
| v5
 
−
| eth1
 
−
| eth0
 
−
| Ja
 
−
| Nein
 
−
|-
 
−
| tl-wr841nd
 
−
| v7 (v8.x nicht geeignet)
 
−
| eth0
 
−
| eth1
 
−
| Ja
 
−
| Nein
 
−
|-
 
−
| tl-wr1043nd
 
−
| v 1.x
 
−
| eth0.2
 
−
| eth0.1
 
−
| Ja
 
−
| Nein
 
−
|-
 
−
| tl-wdr3500
 
−
| v1
 
−
| eth1
 
−
| eth0
 
−
| Ja
 
−
| Ja
 
−
|-
 
−
| tl-wdr3600
 
−
| v1
 
−
| eth1
 
−
| eth0
 
−
| Ja
 
−
| Ja
 
−
|}
 
−
 
 
−
Laden der Datei ''network'' in den Editor. Eine Hilfe gibt es:
 
−
[http://www.linux-fuer-alle.de/doc_show.php?docid=29 hier]
 
−
 
 
−
$ vi /etc/config/network
 
−
 
 
−
Einige Teile der Datei müssen ausgetauscht, andere ergänzt werden.
 
−
 
 
−
Gehen wir die Blöcke einfach mal durch:
 
−
 
 
−
{{Config-Block
 
−
|Zeile=config interface 'loopback'
 
−
|Aktion=Der ganze Block bleibt erhalten
 
−
|}}
 
−
 
 
−
{{Config-Block
 
−
|Zeile=config globals 'globals'
 
−
|Aktion=Der ganze Block (2 Zeilen) fliegt raus!
 
−
|strike=true
 
−
|}}
 
−
 
 
−
An dieser Stelle fügen wir ein:
 
−
 
 
−
config interface 'vpn'
 
−
        option ifname 'freifunk_vpn'
 
−
        option mtu '1500'
 
−
        option proto 'batadv'
 
−
        option mesh 'bat0'
 
−
 
−
config interface 'mesh'
 
−
        option ifname 'adhoc0'
 
−
        option mtu '1528'
 
−
        option proto 'batadv'
 
−
        option mesh 'bat0'
 
−
 
 
−
{{Config-Block
 
−
|Zeile=config interface 'lan'
 
−
|Aktion=Dieser Block wird entfernt. Vorher die Zeile '''option ifname''' suchen und den Namen des Interfaces mit der Tabelle oben vergleichen. Dieser Name ist das <span style="background: #{{Color|Gelb}};"><SWITCH-IF></span>.'''Block danach löschen'''.
 
−
|strike=true
 
−
|}}
 
−
 
 
−
An dieser Stelle einsetzen:
 
−
Für Router nur mit 2,4 GHz ...
 
−
 
 
−
config interface 'freifunk'
 
−
        option ifname '<span style="background: #{{Color|Gelb}};"><SWITCH-IF></span> bat0 freifunk_wlan'
 
−
        option type 'bridge'
 
−
        option proto 'static'
 
−
        #  Eure IP-Addresse aus dem WIKI bei ipaddr ersetzen
 
−
        option ipaddr  '10.37.X.X'
 
−
        option netmask '255.255.0.0'
 
−
        option dns    '10.37.4.1'
 
−
 
 
−
Für Router mit 2,4 GHz '''und''' 5 GHz ...
 
−
 
 
−
config interface 'freifunk'
 
−
        option ifname '<span style="background: #{{Color|Gelb}};"><SWITCH-IF></span> bat0 freifunk_wlan freifunk_wlan2'
 
−
        option type 'bridge'
 
−
        option proto 'static'
 
−
        #  Eure IP-Addresse aus dem WIKI bei ipaddr ersetzen
 
−
        option ipaddr  '10.37.X.X'
 
−
        option netmask '255.255.0.0'
 
−
        option dns    '10.37.4.1'
 
−
 
 
−
{{Config-Block
 
−
|Zeile=config interface 'wan'
 
−
|Aktion=Dieser Block bleibt erhalten
 
−
|}}
 
−
 
 
−
{{Config-Block
 
−
|Zeile=config interface 'wan6'
 
−
|Aktion=Der ganze Block (3 Zeilen) fliegt raus!
 
−
|strike=true
 
−
|}}
 
−
 
 
−
{{Config-Block
 
−
|Zeile=config switch...
 
−
|Aktion=Diese (beiden) Blöcke bleiben erhalten
 
−
|}}
 
−
 
 
−
Speichern und raus:  Bei 'vi' mit ESC  :wq
 
−
 
 
−
==DNS Ausschalten==
 
−
 
 
−
DNS abschalten durch einmaliges Absetzen des folgenden Befehls
 
−
 
 
−
$ /etc/init.d/dnsmasq disable
 
−
 
 
−
 
 
−
==WLAN konfigurieren==
 
−
 
 
−
Laden der Datei ''wireless'' in den Editor. Eine Hilfe für den vi-editor gibt es:
 
−
[http://www.linux-fuer-alle.de/doc_show.php?docid=29 hier ]
 
−
 
 
−
$ vi /etc/config/wireless
 
−
 
 
−
Der Inhalt wird modifiziert und ergänzt. Gehen wir wieder die Blöcke durch
 
−
 
 
−
{{Config-Block
 
−
|Zeile=config wifi-device radio0
 
−
|Aktion=Dieser Block bleibt erhalten. Hier folgende Zeile korrigieren: '''option channel  11'''.
 
−
|}}
 
−
 
 
−
Danach das WLAN einschalten (im selben Block '''config wifi-device radio0'''):
 
−
 
 
−
{{Config-Block
 
−
|Zeile=option disabled 1
 
−
|Aktion=diese Zeile entfernen oder mit # vorne versehen.
 
−
|strike=true
 
−
|}}
 
−
 
 
−
In der Original-Datei gibt es dahinter nun einen Block:
 
−
 
 
−
{{Config-Block
 
−
|Zeile=config wifi-iface
 
−
|Aktion=Dieser ganze Block wird entfernt und statt dessen durch gleich zwei Blöcke ersetzt!
 
−
|strike=true
 
−
|}}
 
−
 
 
−
Einfügen an dieser Stelle:
 
−
 
 
−
config wifi-iface
 
−
        option device    'radio0'
 
−
        option encryption 'none'
 
−
        option ssid      'mesh'
 
−
        option ifname    'adhoc0'
 
−
        option mode      'adhoc'
 
−
        option bssid      '02:ca:ff:ee:ba:be'
 
−
 
−
config wifi-iface
 
−
        option device    'radio0'
 
−
        option mode      'ap'
 
−
        option encryption 'none'
 
−
        option ifname    'freifunk_wlan'
 
−
        option ssid      'Freifunk Mainz'
 
−
        option network    'freifunk'
 
−
        option isolate    '1'
 
−
 
 
−
 
 
−
Nur bei einem Dualband Router mit 2,4 und 5 GHz geht es in der Originaldatei weiter. Alle anderen speichern jetzt und sind fertig mit der Bearbeitung dieser Datei.
 
−
 
 
−
Bei Routern mit zusätzlichem 5 GHz-Band gibt es jetzt noch einmal die gleichen Blöcke für "radio1".
 
−
 
 
−
{{Config-Block
 
−
|Zeile=config wifi-device  radio1
 
−
|Aktion=Dieser Block bleibt erhalten.
 
−
|}}
 
−
 
 
−
Danach das WLAN einschalten (im selben Block '''config wifi-device radio1'''):
 
−
 
 
−
{{Config-Block
 
−
|Zeile=option disabled 1
 
−
|Aktion=diese Zeile entfernen oder mit # vorne versehen.
 
−
|strike=true
 
−
|}}
 
−
 
 
−
In der Original-Datei gibt es dahinter wieder nur einen Block:
 
−
 
 
−
{{Config-Block
 
−
|Zeile=config wifi-iface
 
−
|Aktion=Dieser ganze Block wird entfernt und statt dessen durch gleich zwei Blöcke ersetzt!
 
−
|strike=true
 
−
|}}
 
−
 
 
−
Der letzte Block wird wieder entfernt und durch diese Blöcke ersetzt:
 
−
 
 
−
config wifi-iface
 
−
      option device    'radio1'
 
−
      option mode      'adhoc'
 
−
      option encryption 'none'
 
−
      option ifname    'adhoc0'
 
−
      option ssid      'mesh'
 
−
      option bssid      '02:ca:ff:ee:ba:be'
 
−
 
−
config wifi-iface
 
−
      option device    'radio1'
 
−
      option mode      'ap'
 
−
      option encryption 'none'
 
−
      option ifname    'freifunk_wlan2'
 
−
      option ssid      'Freifunk Mainz'
 
−
      option network    'freifunk'
 
−
      option isolate    '1'
 
−
 
 
−
Wir speichern wieder mit ESC  :wq
 
−
 
 
−
==Tinc konfigurieren==
 
−
 
 
−
Laden der Datei ''tinc'' in den Editor. Eine Hilfe gibt es:
 
−
[http://www.linux-fuer-alle.de/doc_show.php?docid=29 hier]
 
−
 
 
−
$ vi /etc/config/tinc
 
−
 
 
−
Der komplette Inhalt wird gelöscht und mit folgendem Inhalt gefüllt (NODENAME bitte austauschen):
 
−
 
 
−
<small>
 
−
Man kann vor dem öffnen komfortabel die Datei leeren
 
−
echo > /etc/config/tinc
 
−
Bitte '''vorher''' ein Backup machen!
 
−
</small>
 
−
 
 
−
config tinc-net 'ffmz'
 
−
        option enabled '1'
 
−
        option generate_keys '1'
 
−
        # NODENAME ersetzen. Wird aus der IP im Wiki erstellt durch Entfernung der Punkte
 
−
        # z.B. 10.37.1.100 wird zu  10371100. Es kann zu Doppeldeutigkeiten kommen.
 
−
        option Name 'NODENAME'
 
−
        option key_size '2048'
 
−
        option logfile '/tmp/log/tinc.ffmz.log'
 
−
        option debug '0'
 
−
        # gate2 ist derzeit das einzig existierende Gateway
 
−
        list ConnectTo 'gate2'
 
−
        option DirectOnly '1'
 
−
        option Forwarding 'off'
 
−
        option Interface 'freifunk_vpn'
 
−
        option Mode 'switch'
 
−
        option Compression '10'
 
−
 
 
−
Speicher und verlassen des Editors wieder mit ESC :wq
 
−
 
 
−
Tinc neu starten damit einmalig die Schlüssel generiert werden (Achtung: das geht nur einmal)
 
−
 
 
−
/etc/init.d/tinc restart
 
−
 
 
−
Durch "......." wird eine Tätigkeit angezeigt. Danach finden wir ein neues Verzeichnis mit neuen Dateien.
 
−
 
 
−
cd /etc/tinc/ffmz
 
−
 
 
−
Zeigt eine '''rsa_key.priv''' und ein weiteres Unterverzeichnis '''hosts'''. Die '''rsa_key.priv''' beinhaltet den privaten Schlüssel der nicht herausgegeben, aber extern als Sicherheitskopie aufbewahrt werden sollte. Genau so verhält es sich mit dem öffentlichen Schlüssel den wir im hosts Unterverzeichnis finden.
 
−
 
 
−
cd /etc/tinc/ffmz/hosts
 
−
 
 
−
Der öffentliche Schlüssel hat den Namen den wir in der TINC Datei eben unter '''option Name 'NODENAME'''' eingetragen haben.
 
−
 
 
−
Dessen Inhalt auflisten (cat 1037.....) und per Mail an {{#show: Systeme/Mail | ?Mail-Keys }} zusammen mit dem NODENAMEN senden. Dieser Schlüssel muss im gate2 eingetragen werden.
 
−
 
 
−
Datei '''gate2''' im Verzeichnis hosts anlegen:
 
−
 
 
−
$vi /etc/tinc/ffmz/hosts/gate2
 
−
 
 
−
Befüllen mit dem Inhalt aus der unten angezeigten Tabelle - GATE2 - (Gate1 ist offline)
 
−
 
 
−
{{#ask: [[Freifunk-Gateway::+]]
 
−
|?Node-Tinc-Key = Tinc-Key
 
−
|?Node-Kommentar = Kommentar
 
−
| mainlabel=Gateway
 
−
| intro=In dieser Tabelle werden unsere Gateways mitsamt den dazugehörigen Tinc-Schlüsseln gelistet
 
−
|}}
 
−
 
 
−
Wir speichern wieder mit ESC  :wq
 
−
 
 
−
==Firewall Datei befüllen ==
 
−
 
 
−
Die Firewall Datei muss neuen Inhalt bekommen.
 
−
 
 
−
$ vi /etc/config/firewall
 
−
 
 
−
Alles muss raus. Neu rein der folgende Inhalt:
 
−
 
 
−
<small>
 
−
Man kann vor dem öffnen komfortabel die Datei leeren
 
−
echo > /etc/config/firewall
 
−
Bitte '''vorher''' ein Backup machen!
 
−
</small>
 
−
 
 
−
config defaults
 
−
        option syn_flood        1
 
−
        option input            ACCEPT
 
−
        option output          ACCEPT
 
−
        option forward          REJECT
 
−
 
 
−
config zone
 
−
        option name            wan
 
−
        option network          'wan'
 
−
        option input            ACCEPT
 
−
        option output          ACCEPT
 
−
        option forward          REJECT
 
−
 
 
−
config zone
 
−
        option name            freifunk
 
−
        option network          'freifunk'
 
−
        option input            ACCEPT
 
−
        option output          ACCEPT
 
−
        option forward          REJECT
 
−
 
 
−
config rule
 
−
        option name            Reject-Telnet
 
−
        option src              freifunk
 
−
        option proto            tcp
 
−
        option dest_port        23
 
−
        option target          REJECT
 
−
 
 
−
Wir speichern wieder mit ESC  :wq
 
−
 
 
−
==Weitere Handgriffe==
 
−
 
 
−
Diesen Befehl noch absetzen. Für Nodename wieder den in der TINC Datei angegebenen verwenden:
 
−
 
 
−
$ uci set system.@system[0].hostname=NODENAME
 
−
 
 
−
WOW - fast fertig: jetzt kommt ein Reboot. Dann heißt es "Daumen drücken" - Viel Glück
 
−
 
 
−
$ reboot -f
 
−
 
 
−
PS: Am Freifunk-Router muss jetzt vom WAN Port aus ein Kabel zum privaten Router führen, damit TINC eine VPN Verbindung herstellen kann, oder ein anderer Freifunk-Router in Funkreichweite sein, damit das eben erzeugte Gerät sich damit vermeshen kann. Sonst gibt es nach dem Boot-Vorgang keine IP-Adresse vom neuen FF-Router. Ist eine VPN Verbindung notwendig, funktioniert die natürlich erst, wenn dein öffentlicher Schlüssel, den du über die E-Mail Adresse gesendet hast zusammen mit deinem NODENAME am Gateway von einem unserer Admins eingetragen ist. Geduld bitte.
 
−
 
 
−
= Konfiguration testen =
 
−
Einen Überblick findet man unter [[Howto/Funktionstests | Funktionstests]].
 

Aktuelle Version vom 2. Oktober 2018, 16:52 Uhr

Eine selbstgebastelte Richtfunkantenne zur Erhöhung der Reichweite. Für den Einstieg reichen aber auch die Stabantennen vom Hersteller.

Anleitungen zur Teilnahme am Netz von Freifunk Mainz/Freifunk Wiesbaden

Der Teilnahme am Freifunk-Netz bist du nur noch 2 kleine Schritte entfernt:

  1. Besorge dir einen Router. Hier findest du eine Liste der unterstützten Geräte. Wir empfehlen diese Geräte von TP-Link.
  2. Installiere darauf die Freifunk-Software. Folge dieser Anleitung auf unserer Webseite, wenn du ein Neugerät mit Original-Software mit der Freifunk-Firmware bespielen willst.

Fortgeschrittene Anleitungen

  • Willst du die Konfiguration deines Freifunk-Routers nochmal ändern, so folge dieser Anleitung.
  • Hier findest du außerdem eine Anleitung, wo du den Router am Besten aufstellst.